Funktion und Term

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Alle Lektionen des Kapitels, bereit für Papier. Die Aufgabenserien heißen A, B, C… und die Lösungen stehen am Ende.

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1. Was ist eine Funktion: genau ein Funktionswert pro Eingabe

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Drei schnelle Fragen zu früheren Lektionen.

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Ein Automat: Du drückst eine Taste und bekommst einen Snack. Die Taste B4 gibt mal Chips, mal einen Keks. Was ist das Problem?

  1. Dieselbe Taste liefert zwei verschiedene Ergebnisse
  2. Zwei Tasten können denselben Snack liefern

Die Grundidee

Eine Funktion ordnet jeder Zahl genau einen Funktionswert zu.

Eine Funktion ordnet jedem Wert von xx genau einen Funktionswert zu. Mehrere Werte dürfen denselben Funktionswert haben. Im Koordinatensystem schneidet eine senkrechte Gerade den Graphen einer Funktion höchstens einmal.

Beispiel

(1∣5),(2∣5),(3∣7)(1|5), (2|5), (3|7) und (1∣5),(1∣6),(2∣7)(1|5), (1|6), (2|7).

Die erste: eine Funktion.
Jeder x-Wert einmal.
Die zweite: keine Funktion.
1 hat die Werte 5 und 6.

Du bist dran

Jetzt du: die Vorschrift „verdreifachen, dann 4 abziehen“. Welchen Funktionswert hat 5?

1111
15 − 4.

Üben ★

  1. Eine Tabelle ordnet x-Werten y-Werte zu: (x∣y)=(5∣1),(5∣2),(9∣3)(x|y) = (5|1), (5|2), (9|3). Ist yy eine Funktion von xx?
    1. Nein: Der Wert 5 hat zwei verschiedene Funktionswerte
    2. Ja: Jeder Wert hat einen Funktionswert
    3. Ja: Die Funktionswerte sind alle verschieden
  2. Eine Tabelle ordnet x-Werten y-Werte zu: (x∣y)=(4∣1),(4∣2),(6∣3)(x|y) = (4|1), (4|2), (6|3). Ist yy eine Funktion von xx?
    1. Nein: Der Wert 4 hat zwei verschiedene Funktionswerte
    2. Ja: Jeder Wert hat einen Funktionswert
    3. Ja: Die Funktionswerte sind alle verschieden
  1. Eine Tabelle ordnet x-Werten y-Werte zu: (x∣y)=(1∣5),(5∣5),(9∣5)(x|y) = (1|5), (5|5), (9|5). Ist yy eine Funktion von xx?
    1. Ja: Jeder x-Wert hat genau einen Funktionswert
    2. Nein: Der Funktionswert 5 wiederholt sich
    3. Nein: Eine Funktion braucht einen Term

Vorsicht!

Üben ★★

  1. Vorschrift einer Funktion: mit 6 multiplizieren, dann 6 addieren. Welcher x-Wert hat den Funktionswert 24?
  2. Vorschrift einer Funktion: mit 4 multiplizieren, dann 9 addieren. Welcher x-Wert hat den Funktionswert 21?

Abschlusscheck

Drei Fragen zum Abschluss: Sitzt es?

  1. Eine Tabelle ordnet x-Werten y-Werte zu: (x∣y)=(5∣1),(5∣2),(9∣3)(x|y) = (5|1), (5|2), (9|3). Ist yy eine Funktion von xx?
    1. Nein: Der Wert 5 hat zwei verschiedene Funktionswerte
    2. Ja: Jeder Wert hat einen Funktionswert
    3. Ja: Die Funktionswerte sind alle verschieden
  2. Eine Tabelle ordnet x-Werten y-Werte zu: (x∣y)=(4∣1),(4∣2),(6∣3)(x|y) = (4|1), (4|2), (6|3). Ist yy eine Funktion von xx?
    1. Nein: Der Wert 4 hat zwei verschiedene Funktionswerte
    2. Ja: Jeder Wert hat einen Funktionswert
    3. Ja: Die Funktionswerte sind alle verschieden
  3. Eine Tabelle ordnet x-Werten y-Werte zu: (x∣y)=(2∣1),(2∣2),(8∣3)(x|y) = (2|1), (2|2), (8|3). Ist yy eine Funktion von xx?
    1. Nein: Der Wert 2 hat zwei verschiedene Funktionswerte
    2. Ja: Jeder Wert hat einen Funktionswert
    3. Ja: Die Funktionswerte sind alle verschieden

Merkkarte

Funktionen

  • Genau ein Funktionswert für jeden x-Wert.
  • Derselbe Funktionswert darf mehrfach vorkommen.

Achtung: Zwei Funktionswerte zu einem x-Wert: keine Funktion.

2. Funktionsschreibweise: f(x) berechnen und ablesen

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Drei schnelle Fragen zu früheren Lektionen.

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f(x)=x+5f(x) = x + 5 ist eine Vorschrift: Sie nimmt eine Zahl und addiert 5. Was bedeutet f(2)f(2)?

  1. Der Funktionswert an der Stelle 2: 77
  2. ff mal 2

Die Grundidee

f(x)f(x) ist der Funktionswert von ff an der Stelle xx.

f(a)f(a) ist der Funktionswert an der Stelle aa. Man ersetzt jedes xx durch (a)(a), mit Klammern. Der Graph geht durch den Punkt (a∣f(a))(a|f(a)): Punktprobe: Ein Punkt (a∣b)(a|b) liegt genau dann auf dem Graphen, wenn f(a)=bf(a) = b gilt.

Beispiel

f(x)=3x2−xf(x) = 3x^2 - x. Berechne f(−2)f(-2).

f(−2)=3(−2)2−(−2)f(-2) = 3(-2)^2 - (-2)
Jedes x durch (−2) ersetzen.
=3⋅4+2= 3 \cdot 4 + 2
(−2)² = 4, und −2 abziehen heißt 2 addieren.
=14= 14
Ausrechnen.

Du bist dran

Jetzt du: f(x)=2x2+1f(x) = 2x^2 + 1.

f(−3)=2(−3)2+1f(-3) = 2(-3)^2 + 1
x durch (−3) ersetzen.
f(−3)=19f(-3) = 19
(−3)² = 9, dann 2 · 9 + 1.

Üben ★

  1. f(x)=2x2+3f(x) = 2x^2 + 3. Berechne f(−3)f(-3).
  2. f(x)=4x2+8f(x) = 4x^2 + 8. Berechne f(−2)f(-2).
  3. f(x)=4x2+2f(x) = 4x^2 + 2. Berechne f(−5)f(-5).
  4. f(x)=5x2+5f(x) = 5x^2 + 5. Berechne f(−4)f(-4).
  5. f(x)=3x2+3f(x) = 3x^2 + 3. Berechne f(−4)f(-4).

Vorsicht!

Üben ★★

  1. f(x)=x2+3f(x) = x^2 + 3. Berechne f(2+3)f(2 + 3).
  2. f(x)=x2+2f(x) = x^2 + 2. Berechne f(4+4)f(4 + 4).
  3. f(x)=x2+7f(x) = x^2 + 7. Berechne f(4+1)f(4 + 1).
  4. f(x)=x2+3f(x) = x^2 + 3. Berechne f(3+3)f(3 + 3).
  1. Hier ist der Graph von y=f(x)y = f(x). Tippe auf den Punkt des Graphen, der f(2)f(2) zeigt.
  2. Hier ist der Graph von y=f(x)y = f(x). Tippe auf den Punkt des Graphen, der f(2)f(2) zeigt.

Abschlusscheck

Drei Fragen zum Abschluss: Sitzt es?

  1. f(x)=x2+3f(x) = x^2 + 3. Berechne f(2+3)f(2 + 3).
  2. f(x)=x2+2f(x) = x^2 + 2. Berechne f(4+4)f(4 + 4).
  3. f(x)=x2+7f(x) = x^2 + 7. Berechne f(4+1)f(4 + 1).

Merkkarte

Funktionswert

  • f(a)f(a) ist der Funktionswert an der Stelle aa.
  • xx durch (a)(a) ersetzen, mit Klammern.

Achtung: f(a+b)f(a + b) ist nicht f(a)+f(b)f(a) + f(b).

3. Definitionsmenge und Wertemenge in Intervallschreibweise

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Drei schnelle Fragen zu früheren Lektionen.

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Welche Zahlen darf man in f(x)=xf(x) = \sqrt{x} einsetzen?

  1. Die nicht negativen Zahlen
  2. Alle reellen Zahlen

Die Grundidee

Die Definitionsmenge enthält die erlaubten Werte für xx.

Man schließt jedes xx aus, das einen Nenner zu 0 oder den Term unter einer Quadratwurzel negativ macht. Eine zur Zahl hin geöffnete Klammer schließt sie ein: [2;+∞[[2; +\infty[ enthält 2; ]2;+∞[]2; +\infty[ enthält sie nicht.

Beispiel

Bestimme die Definitionsmenge von f(x)=x+2f(x) = \sqrt{x + 2}.

x+2≥0x + 2 \geq 0
Unter der Wurzel darf nichts Negatives stehen.
x≥−2x \geq -2
2 abziehen.
[−2;+∞[[-2; +\infty[
−2 ist erlaubt, denn √0 = 0.

Du bist dran

Jetzt du: f(x)=x−5f(x) = \sqrt{x - 5}.

x−5≥0x - 5 \geq 0
Unter der Wurzel darf nichts Negatives stehen.
[5;+∞[[5; +\infty[
5 addieren: Die Menge beginnt bei dieser Zahl.

Üben ★

  1. Wie lautet die Definitionsmenge von f(x)=x−9f(x) = \sqrt{x - 9}? Gib sie als Intervall an.
  2. Wie lautet die Definitionsmenge von f(x)=x−5f(x) = \sqrt{x - 5}? Gib sie als Intervall an.
  3. Wie lautet die Definitionsmenge von f(x)=x−6f(x) = \sqrt{x - 6}? Gib sie als Intervall an.
  4. Wie lautet die Definitionsmenge von f(x)=x−4f(x) = \sqrt{x - 4}? Gib sie als Intervall an.

Vorsicht!

Üben ★★

  1. Wie lautet die Definitionsmenge von f(x)=9x−6f(x) = \dfrac{ 9 }{x - 6}? Gib sie als Intervall oder Vereinigung von Intervallen an.
  2. Wie lautet die Definitionsmenge von f(x)=6x−5f(x) = \dfrac{ 6 }{x - 5}? Gib sie als Intervall oder Vereinigung von Intervallen an.
  3. Wie lautet die Definitionsmenge von f(x)=4x−3f(x) = \dfrac{ 4 }{x - 3}? Gib sie als Intervall oder Vereinigung von Intervallen an.
  1. Wie lautet die Wertemenge von f(x)=(x−5)2+9f(x) = (x - 5)^2 + 9? Gib sie als Intervall an.
  2. Wie lautet die Wertemenge von f(x)=(x−3)2+6f(x) = (x - 3)^2 + 6? Gib sie als Intervall an.
  3. Wie lautet die Wertemenge von f(x)=(x−5)2+4f(x) = (x - 5)^2 + 4? Gib sie als Intervall an.

Abschlusscheck

Drei Fragen zum Abschluss: Sitzt es?

  1. Wie lautet die Wertemenge von f(x)=(x−5)2+9f(x) = (x - 5)^2 + 9? Gib sie als Intervall an.
  2. Wie lautet die Wertemenge von f(x)=(x−3)2+6f(x) = (x - 3)^2 + 6? Gib sie als Intervall an.
  3. Wie lautet die Wertemenge von f(x)=(x−5)2+4f(x) = (x - 5)^2 + 4? Gib sie als Intervall an.

Merkkarte

Definitionsmenge

  • Kein Nenner 0, nichts Negatives unter einer Wurzel.
  • [a;+∞[[a; +\infty[ enthält aa; ]a;+∞[]a; +\infty[ nicht.

Achtung: Die Wertemenge liest man an der y-Achse ab.